00:00:00: Börsen Radio Network AG.
00:00:01: Diese Stadtbild von Berbos ist ein Abbild der Trends.
00:00:06: Und dann sieht man, in was wird im Moment investiert?
00:00:09: Was läuft gerade?
00:00:09: Welches Sau?
00:00:10: Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:00:12: Welches Sau wird durch das Dorf gerade getrieben?
00:00:14: Die Expertenmeinung.
00:00:16: Mein Name ist Andrea Scholz aus Frankfurt am Main von der DFV Eurofinance Group.
00:00:21: Lass den Börsenradistöne grüßt, Peter Heilrich.
00:00:24: Ja, wir beide waren ja in der Wurst.
00:00:26: Lass uns mal ein Fazit ziehen.
00:00:28: War das diesmal ein Weltwirtschaftsführung oder eher ein Trump-Forum, das von Trump eben thematisch überlagert wurde, vor allem durch den Streit um Grönland, na ja manchmal nennt die es auch Island, Iceland, NATO-Töne und Zoll-Drokulissen.
00:00:44: Was war denn dein Trump-Wurst-Moment?
00:00:48: Ja, ich hab's wirklich dieses Wortspiel... schon vor dem Besuch der sogenannten Weff kreiert.
00:00:53: Ich habe von einem Drumpt-Vos gesprochen.
00:00:56: und in der Tat Iran, Venezuela, dann der angestarrte Streit um Grönland, dann die erneute Zoll-Gerohrung an die sogenannten Grönland-Partner kurz vor dem Davos.
00:01:07: Es war klar, Peter, dass dieses Wef ein besonderes Web sein wird.
00:01:12: Es ist ja nicht das erste Web gewesen, an dem der Präsident der Vereinigten Trump teilgenommen hat.
00:01:17: Aber so einen Trump-Wahnsinn haben wir, habe ich noch nicht erlebt und haben wir alle noch nicht erlebt.
00:01:22: Trump hat das Web nicht nur.
00:01:24: dominiert.
00:01:24: Er hat es teilweise auch okupiert.
00:01:26: Er ist der einzige gewesen, der zweimal gesprochen hat im großen Saal und beim zweiten Mal sogar mit dem US-Siegel statt dem WEF-Logo.
00:01:35: Das gab es in der mehr als fünfzigjährigen Geschichte des WEF, glaube ich, noch nie.
00:01:40: Ja, ja, Trump kam ja mit maximal Forderungen.
00:01:44: Ein immer wiederkehender Tenor.
00:01:46: Europa hat in Davos gelernt, dass freundlich moderiert bei Trump oft nicht reicht und rote Linie nur halten.
00:01:52: Wenn man gemeinsam zieht, ja, zogen denn alle gemeinsam am Ende weg zu eher wie ein Rückzieher.
00:01:59: Woran ist der konkret?
00:02:01: Woran ist Trump Hanging geblieben?
00:02:02: Wir haben das sehr schon häufig erlebt.
00:02:04: Er geht erst mal mit brutalen Forderungen rein in sein sogenanntes Deal-Making.
00:02:09: Nichts wird dann doch so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
00:02:12: Wir kennen das auch vom Schweizer Käsefondue.
00:02:15: oder auch vom Fleischfondue.
00:02:16: Das ist ja heiß da drin, die Suppe, aber nimmt man dann sozusagen sein Stückchen Fleisch raus, dann pustet man kurz mal.
00:02:21: Die Spaßbeseite natürlich.
00:02:23: Trump ist erst mal wie so Management bei Helikopter da eingeflogen, hat erst mal viel Staub aufgewirbelt.
00:02:28: Dann hat sich sozusagen der Schläge legt, auch natürlich der Zugang hat zu Trump, also der NATO-Generalsekretär.
00:02:35: Was die Europäer diesmal, glaube ich, besser und anders gemacht haben.
00:02:39: war, dass sie schon im Vorfeld gesagt haben, Moment mal, stopp, so geht es jetzt nicht.
00:02:43: Dieses Stück Eis, dieses Piece of Eis, das kann man sich die einfach so einverleihen und drohen kind, drohen kind, dann können wir auch mal drohen und können auch mal kontern.
00:02:52: Zum ersten Mal, das war mein Eindruck, ein bisschen klare Kante der europäischen Partner.
00:02:57: Und deshalb trompt dann doch, glaube ich, gemerkt und gespürt, da hat dann diesen Grönland-Deal, war es hier nicht mal ein Rahmenabkommen, wobei nicht mal alle Details wissen, Dann als natürlich ein großer Fortverkauf.
00:03:08: Aber letztlich hat er sich gar nichts geändert.
00:03:10: Die Amerikaner konnten noch jetzt schon Militärbasen da richten und so weiter.
00:03:14: Also, er musste irgendwie dann natürlich gesichtswahn aus der Geschichte wieder rauskommen.
00:03:18: Für mich noch hundert-achtzig Grad Drehung in wenigen Stunden in der Groß.
00:03:22: Das ist auch Trump gewesen.
00:03:24: Und das war auch dieses Vef-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug-Klug.
00:03:31: Zapp mit Dauerkrise im Hintergrund.
00:03:33: Der Ton angespannt, taktisch viele bilaterale Feuerwehrgespräche auf engstem Raum.
00:03:39: Was ist denn die Davos-Lektion für Europa?
00:03:41: nett sein oder geschlossen sein?
00:03:44: Ja, Davos ist ja mehr als nur die Bühne, die man selber dort erlebt oder die Promenade, über die wir gleich auch nochmal kurz sprechen werden.
00:03:49: Davos sind die Hintergrundgespräche.
00:03:51: Es ist aus meiner Sicht wirklich das globale Dorf oder das Abbild eines globalen Dorfes.
00:03:57: Dort kommen wirklich alle Kräfte zusammen.
00:03:59: Und diese Welt, die wir erleben, die dreht sich, die ist in Unordnung geraten mit enormen, ja, tektronischen Verschiebungen, mit Disruptionen.
00:04:08: Und das hat man auf kleinstem Raum in diesem Davosa-Stadtbild erlebt, im Kongresszentrum natürlich noch mehr als draußen.
00:04:15: Aber es gibt sehr viele Hintergrundgespräche, die dann geführt werden von den Ziele aus, von den Politikern.
00:04:20: Das spannende war in der Tat die Frage, wie hat sich Europa diesmal verkauft?
00:04:24: Das liegt übrigens bei diesem Werb gar nicht so sehr um das Thema König.
00:04:27: Hoh, merkte, wo geht die Reise dort weltwirtschaftlich hin?
00:04:31: Es ging wirklich um das Thema Geopolitik.
00:04:33: Das war das alles Dominierende bei diesem WEF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF-EF.
00:04:47: Premier Kanadas, den Trump ja auch lächerlich macht, muss ständig auch Drohungen aus dem Weißenhaus aushalten.
00:04:54: Nach dem Motto, ja Kanada ist ja nur der Bittsteller der Vereinigten Staaten, Kané hat klar gesagt, wenn sich die sogenannten Mittelmächte, der Sprach von den Mittelmächten, nicht zusammen tun, gegen die Großmächte, der einen Seite die Vereinigten Staaten, auf der anderen Seite China, dann haben wir keinen Chance.
00:05:11: Wir müssen klare Kante zeigen.
00:05:13: Wir müssen entschlossen sein und wir müssen zusammenhalten.
00:05:17: Wir als sogenannte Mittelmächte, Kanada macht da bisher eine sehr gute Figur aus meiner Sicht, Peter, eine bessere als die Europäische Union.
00:05:25: Kanada lässt sich nicht einschüchtern, Kanada kontert, Kanada setzt auf eigene, eigene Gesellschaftspolitik, auf niedrige Zölle.
00:05:33: und während die USA Abwanderung erlebt, erlebt Kanada Zuwanderung.
00:05:37: Also Kanada kontert.
00:05:39: Und Kanada gab natürlich diphtoratisch formuliert den Europäern.
00:05:44: Einen dringenden Rat ist ähnlich zu tun, weil sie sonst keine Chance haben gegen Trump.
00:05:48: Und wenn Europa den X, ich weiß nicht wie viele, diesen X-Wettruf nun nie erstlich verstanden hat, dass man auch Kontra geben muss und dass man vor allen Dingen auch zusammenhalten muss, dann können wir alle Europa auch nicht mehr helfen.
00:06:02: Dann wird uns auch Trump nicht wahrnehmen.
00:06:04: und wahrnehmen schon, aber nicht ernst nehmen, wollte ich sagen.
00:06:06: Und eins ist ja noch wirklich peinlich und das fehlt auch in die Zeit der letzten Woche.
00:06:14: Und während des Weltwirtschaftsforums fliegt das dann wieder in Brüssel um die Ohren und allen vor allen Dingen in Europa, weil Frankreich nicht mitstimmt und weil im Parlament jetzt sozusagen eine Mehrheit zustande gekommen ist, die das Ganze nochmal überprüfen will, ob denn wirklich Mercosur standhält.
00:06:31: im europäischen Recht.
00:06:33: Ja, sorry.
00:06:33: Da geben wir uns der globalen Lächerlichkeit-Preis.
00:06:37: Und dann ist es wirklich so, dass Trump nur noch über uns lachen wird.
00:06:40: Also Markus Juer, was da jetzt rausgekommen ist, ist genau das Gegenteil, was Karnay meinte.
00:06:46: Jetzt brauchen wir die Partnerschaften der Willigen.
00:06:48: Und ich sage, wenn nicht alle in Europa mitmachen, alle siebenundzwanzig werden nicht immer mitmachen.
00:06:53: Dann braucht es Koalitionen der Willigen, aber die braucht es jetzt.
00:06:58: Und da können auch die Teilnehmer wechseln.
00:07:00: Aber wenn wir nicht endlich jetzt gelernt haben zu reagieren, dann haben wir die Chance verpasst.
00:07:05: Und dann sind wir nur noch ein Spielball dieser neuen globalen Großmächte.
00:07:12: Und das sind im vor allen Dingen die USA.
00:07:14: Aber das ist auf der anderen Seite eben auch schien.
00:07:17: Zieh mal da mal einen Strich drunter, meintest du den Eindruck, es geht nur um Krisenpolitik auf Davos.
00:07:23: Es gibt ja noch das andere Davos, dieses Davos, dieses globale Dorf auf engstem Raum.
00:07:28: Und da war so mein Eindruck, da war die Stimmung ihrer Business Party statt Krisenstab.
00:07:33: Ich hab auch mit etlichen gesprochen, die sagen, lass mich doch mal mit Trump in Ruhe.
00:07:36: Ich hab auch Joe Caser kurz getroffen mit ihm gesprochen, also... Da gibt es so gewisse Räume, wo man bilateral sprechen darf, aber Mikrofone, da wird kein Interview gegeben.
00:07:44: Wir haben auch lagart immer wieder mal getroffen.
00:07:46: Ich habe sie viel mal getroffen, zweimal gesprochen.
00:07:47: Da war ja auch ein großer Event mit von dir, Frankfurt meets Davos.
00:07:52: Also ich habe so den Eindruck, wenn man Trump mal wegschiebt, war eigentlich die Stimmung in Davos sehr, sehr positiv.
00:07:59: Also mehr Business Party als Krisenstab.
00:08:01: Da muss man auch sagen, da wo es ist immer gerne ein Kontraindikator, je besser die Stimmung, desto schwieriger dann die Lage und die weitere Entwicklung, je gedrückter die Stimmung, desto positiver die weitere Entwicklung.
00:08:12: In der Tat, ich habe das eh nicht wahrgenommen, man ist gar nicht so negativ natürlich immer aufgelegt gewesen.
00:08:18: Bei interessanter Weise, die amerikanischen Zeros halten sich natürlich sehr mit Tom Kritik zurück.
00:08:23: Logischerweise, man will da weiter im Spiel im Hennen bleiben und das sich nicht verschärzen.
00:08:29: Wir haben das jetzt gesehen, wie es bei Jamie Dynan ausging und JP Morgan.
00:08:33: Interessant also, wie sich die amerikanischen CEOs verhalten.
00:08:36: Ansonsten natürlich, das WEF ist, Gott sei Dank nicht nur Trump, das WEF ist auch Innovation, das WEF ist Tech, das WEF ist AI, das WEF ist Zukunft und damit auch positive Zukunft.
00:08:49: Das WEF ist ein miteinander aus Start-ups, aus Unternehmerinnen und Unternehmern, aus Machern, aus Denkern.
00:08:57: Vertreter von Denkfabriken und da ist sehr viel positive Energie.
00:09:01: Das muss man auch sehen.
00:09:02: Sonst bekommt man hier ein falsches Bild von Welfen.
00:09:05: Da gebe ich die recht.
00:09:06: Da war die Stimmung nicht schlecht, sondern durchaus zuversichtlich.
00:09:10: Da hat man die Chancen gesehen und wie ich nur immer die Risiken.
00:09:16: Nur einfach über die Promenade läuft.
00:09:17: Was verrät denn dieser Promenadenindikator über die Machtverhältnisse und erklärt doch mal, wie diese Promenade eigentlich funktioniert?
00:09:23: Ja,
00:09:24: die Promenade rückt quasi zum großen Showroom oder quasi zur Flaniermeine.
00:09:28: Fast alle... Die Hälfte werden für die Zeit des Web vermietet an Corporates, aber auch an Länder, für ja, Mietpreise, die deutlich über eine halbe Million gehen, Schweizer Franken, für fünf Tage.
00:09:41: Dann werden diese Showrooms faschal, komplett umgebaut, illuminiert und dann lohnt es sich, da mal Lacken zu planieren.
00:09:49: Was ist auch gemacht?
00:09:50: Und mal sich genau anzuschauen, wer leistet sich das?
00:09:53: Wer ist dort präsent?
00:09:54: Denn das Stadtbild von Davos, um mal dieses Bild zu nehmen, mit eurerlichsten Begriff.
00:09:59: Zu verbänden, dieses Stadtbild von Davos ist ein Abbild der Trends.
00:10:04: Und dann sieht man, in was wird im Moment investiert?
00:10:06: Was läuft gerade?
00:10:07: Welches Sau?
00:10:08: Im wahrsten Sinne des Wortes.
00:10:10: Welches Sau wird durch das Dorf gerade getrieben?
00:10:12: Und die dominierenden Farben waren Schrinnefarben.
00:10:15: Das war Pink, das war Knallrot.
00:10:18: Und das waren die Farben, mit denen so war mein Eindruck vor allen Dingen Tech-Themen illuminieren wollte.
00:10:23: Und hier natürlich allen voran das Thema künstliche Intelligenz.
00:10:27: Jeder dritte sogenannte Showroom meines Ansichter hatte irgendwas mit Tech Innovation und AI zu tun.
00:10:34: Und das war noch mehr als im letzten Jahr.
00:10:37: Und ich messe immer das so im Vergleich Jahr für Jahr.
00:10:39: Welche Showrooms waren mit welchen Themen schwer besetzt?
00:10:43: Und das nenne ich dann den sogenannten Kominadenindikator, der ein guter Indikator ist, der uns dann nämlich zeigt, wohin wird sozusagen dieses Jahr gehen.
00:10:55: Kontraindikator zu sehen, also eine Art Übertreibung.
00:10:57: Aber eins ist klar, AI war das dominierende Thema.
00:11:01: Dieser Hype scheint auf jeden Fall weiterzugehen.
00:11:04: Das kann ich so bestätigen.
00:11:05: Ich muss auch gestehen, am meisten war ich im AI-Haus.
00:11:08: Ich habe abgeguckt, ob da noch jemand nicht kommt, damit ich da einen Platz kriege.
00:11:13: Da gab es zwei Vortragssäle, einen in thirty-fünf, einen in fifty-fünf.
00:11:19: Man muss sich ja vorher... per App anmelden für einen Vortrag, dann Kameray, dann kriegt man QR-Code, einen Zugang und wir haben ein Sicherheitspatch.
00:11:24: Also die Kurz-Version.
00:11:26: Ich habe mich zu spät angemeldet für die meisten Vorträge und die waren teilweise so überbucht, so nach dem Motto, sorry, dass sie haben fünffünfzig Platz, aber tausendfünfhundert haben sich auf diesen Vortrag hin beworben.
00:11:36: Ich habe durchaus ein paar gute Gespräche geführt, was da wohl es auch auszeichnet.
00:11:40: Ich habe gar nicht so viele Interviews mitgebracht, wie ich wollte, aber ich habe viel, viel gelernt, viele Hintergrundgespräche geführt.
00:11:45: Es ging eigentlich hauptsächlich um das Thema ROI bei KI.
00:11:49: Also Return of Investment von KI.
00:11:51: Also ist KI raus aus der Wünschstürmarschublade.
00:11:54: Also es geht um Kosteneinsparungen, Effizienz.
00:11:57: Wie bringt diese Firmen voran, diese Enterprises, damit man KI einsetzt?
00:12:01: Also KI in der echten Anwendung.
00:12:04: Und große Firmen denken natürlich groß.
00:12:07: Also wie soll man so ein KI?
00:12:09: Assistenten einsetzen.
00:12:11: Ich denke vielleicht viel kleiner.
00:12:12: Da war ja zum Beispiel auch ein LinkedIn-House.
00:12:13: Da konnte man sich auch beraten lassen, wie so ein LinkedIn-Effizienter läuft.
00:12:18: Und da habe ich auch mal ein Post gemacht.
00:12:20: Ich habe mein LinkedIn-Post, also Thema ROI, funktioniert das System.
00:12:24: Return of Investment lohnt sich die Zeit und das Geld, was man investiert.
00:12:28: Also ich habe dann LinkedIn-Post gemacht.
00:12:29: Kennt ja jeder, wie man LinkedIn-Post macht.
00:12:31: Ich habe es aber diktiert.
00:12:32: Text-to-Speech.
00:12:33: Nicht mehr kontrolliert.
00:12:34: Da waren vier Schreibfehle drin.
00:12:36: die eigentlich relativ peinlich waren.
00:12:38: Und dann denke ich mir, okay, das ist genau der Punkt bei großen Firmen.
00:12:41: Funktioniert KI wirklich?
00:12:43: Kann man sich darauf verlassen?
00:12:44: Wie effizient ist es?
00:12:45: Gehen wir mal einen Schritt weiter.
00:12:47: Also, es war jahrelang das Thema Green früher, sozusagen, die Headline.
00:12:52: Also, warum zieht Nachhaltigkeit gerade weniger, obwohl das Thema objektiv eigentlich größer wird?
00:12:58: Also, bei den Länder-Showrooms?
00:13:00: Ja, manchmal ist es Image.
00:13:02: Echte Deals hat man nicht gesehen.
00:13:03: Also, ist eigentlich Green?
00:13:05: Und Sustainability out?
00:13:07: Ja, das ist out.
00:13:08: Ist es politisch out?
00:13:09: Da sind wir wieder bei Trump.
00:13:10: Das ist fast so, dass man sich verschämt für das Thema ISC.
00:13:13: Also wie auch ein Paar für Versuche noch festzuhalten und irgendeine Art.
00:13:17: Natürlich sind das ganz entscheidende Risiken bald.
00:13:20: finden wir ja auch in diesem Global Riscal Port.
00:13:23: Also das Thema Klimawandel, das Thema Verlust einer Atemvielfalt.
00:13:27: Das sind ganz, ganz karrierende Themen.
00:13:29: Aber sie sind in der Wahrnehmung dieses Jahr weiter runtergerutscht.
00:13:33: Dann kommt der politische Gegenwinter zu, dass Trump sagt, das ist alles kein Thema für uns Amerikaner.
00:13:37: Wir wollen Business machen.
00:13:39: Er denkt in Deals und Business.
00:13:41: Wir nehmen wahr, dass im Moment die Luft raus ist bei dem Thema ISG.
00:13:46: Dicht auch über den Morten und über reguliert worden und damit ist es kein Geschäfts Thema, obwohl es ein ganz dringendes Thema ist.
00:13:53: Das heißt, gibt mal da fünfhunderttausend Euro aus oder Dollar oder Schweizer Franken oder was noch immer und noch mehr für ein Show, um da wir mal Geschäfte machen.
00:14:01: Du hast ja das Thema Effizienz angesprochen.
00:14:04: Das ist jetzt auch der Lackmustest für das Thema KI.
00:14:07: halb oder nicht halb.
00:14:08: Nur wenn KI wirklich ein Mehrwert bringt und man auch wirklich damit versparen kann, wenn man die Effizien steigern kann, dann wird das Thema auch bleiben.
00:14:15: Und das hat quasi sozusagen den Ausschlag gegeben bei Green.
00:14:18: Vor vier, fünf Jahren, Peter, war jeder zweite Showroom ein... Green Hub, ein Sustainability Hub.
00:14:26: Jeder auf.
00:14:26: die großen Berater, Exanscher, PDC, haben sich gefeiert.
00:14:29: Die Leute mit dem Thema Green, Green, Green.
00:14:31: Wir beraten euch in Sachen Green.
00:14:33: Werdet noch mehr Sustainable, das ist das Wachstum Thema Green Growth.
00:14:38: Hallö, snack!
00:14:39: All diese Berater machen jetzt AI, AI, AI.
00:14:42: Und das meine ich mit den Promenaden, Elkator.
00:14:44: Wie schnell sich da sozusagen der Trend dreht.
00:14:47: Noch mal auf diese Häuser, auf dieser Promenade.
00:14:49: Manche nennen das Ländershowrooms oder Businesshowrooms.
00:14:54: Also am Ende Imageboden oder wirkliche echte Deals, die dort angebahnt werden.
00:14:58: Also es gab z.B.
00:14:59: das USA-Haus, eine sehr sichtbare Marke.
00:15:02: Dann gab es ein großes Haus in Westen, Katarpaveljung.
00:15:05: Dann gab es ein ausgebautes Saudi-Haus, Nigeria-Haus.
00:15:08: Aus Ukrainer Haus, war irgendwie total spannend.
00:15:10: Am Donnerstag kam Selensky und da waren auf der Straße bestimmt über tausend Leute.
00:15:15: Weiß Gott, wie viele Polizisten, dreihundert Polizisten.
00:15:17: Geht zurück,
00:15:19: da waren die Kameras, also da ist wirklich viel passiert.
00:15:21: Großbritannien beklagt, dass sie kein vergleichbares Haus mehr haben, weil sich Bakadia in Davos inzwischen Standortpolitik ist.
00:15:28: Übrigens, ein German-Haus gibt es nicht, oder?
00:15:30: Nein, das ist interessant, was du sagst.
00:15:32: Auch da kann man den Promenaren in die Karte ganz gut verwenden, indem man schaut, welche Länder leisten sich das?
00:15:37: Kodistan, hast du nicht erwähnt?
00:15:39: Ich guck gerade nochmal auf meine Fotos.
00:15:41: Kodistan hat auch ein Haus.
00:15:42: Kodistan-Haus.
00:15:44: Beste Lage.
00:15:45: Die Königsfamilie von Abu Dhabi hat dort mit ihrer Dachgesellschaft IHC ein Riesenhaus.
00:15:52: Muss man erstmal mal reingehen und fragen, wer ist denn das, wer steht dahinter, diese drei Buchstaben?
00:15:55: Da haben wir uns gesagt, hör die Königsfamilie aus Akudabi und Katastro, während Nigeria auch ganz interessant.
00:16:01: Also, nein, es gab kein German House, sollte man sich vielleicht mal überlegen, denn ja, hier können natürlich die Standorte sich verkaufen.
00:16:10: Also, bei den Einen, bei den Corporate Houses verkaufen sich die Unternehmen, wollen sie ihre Dienstleistung, ihre Produkte verkaufen.
00:16:17: und bei den Länderpavilion, Sie nennen es jetzt mal wie so ein Länderpavilion auf der Expo, Da geht es darum, den Investitionsstandort entsprechend zu verkaufen oder die jeweilige Dachgesellschaft der Königsfamilie versucht das dann.
00:16:29: Also sehr, sehr interessant, wann uns auch das wieder zeigt.
00:16:32: Brasilien hat da eine Haus, auch sehr interessant.
00:16:34: In welche Länder?
00:16:36: dieses Geld ausgeben und wo dann doch so möglicherweise in den nächsten Monaten und Jahren die Geldbewegungen hingehen.
00:16:44: Also da muss man sich die Zeit nehmen und mal genauer drüber nachdenken.
00:16:47: Deutschland kein Haus.
00:16:49: Du weißt, die USA angesprochen natürlich mit der Kirche, mit einer, die haben eine Kirche da gemietet, also beste Lage, eine Saarlage, ein absolutes Ausrufezeichen, was die Amerikaner da gesetzt haben, aber von Europa nichts zu sehen, auch von Deutschland nichts zu sehen.
00:17:04: Ja.
00:17:05: Das stimmt.
00:17:06: USA hatten zwei US-Häuser, also wirklich eine große sichtbare Marke.
00:17:11: Sogar Polen war da, mit Polen hab.
00:17:13: Ja, und Deutschlands?
00:17:14: Schauen wir doch mal auf uns, wie klang da wo's, wenn international Investoren über uns gesprochen haben.
00:17:20: Interesse, Zweifel, beides?
00:17:22: Interesse schon und hier war auch ordentlich Bewegung.
00:17:24: Der Bundeskanzler war da und vor allen Dingen ja auch sein persönlicher IR-Manager, nicht der persönliche, aber der persönliche Bedauftragte für Investitionen, also der IR, den Investor Relations Manager.
00:17:37: der Bundesregierung, nämlich Martin Blesing, ehemaliger CEO der Commerzbank, jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der dänischen Danzgebank.
00:17:44: Martin Blesing war, glaube ich, gut gebucht in Davos, hat viele Termine gehabt mit großen institutionellen Investoren, mit Staatsfondsvertretern, mit großen internationalen Pensionskassen.
00:17:55: Seine Aufgabe ist es, die Equity Story Deutschland zu verkaufen.
00:17:59: Und die ist gar nicht schlecht, denn vielleicht hat auch dieses ganze Chaos um Greenland und Grönland da auch eine Rolle gespielt.
00:18:05: Was Investoren hassen, ist politische Unsicherheit und Verunsicherung.
00:18:10: Und gerade amerikanische Investoren schauen schon, wie kann man diversifizieren?
00:18:15: Können wir vielleicht unseren Anteil in Europa erhöhen?
00:18:18: Und da ist Deutschland ein stabiler, verlässlicher Anker.
00:18:21: Das einzige, was uns fehlt, ist diese Wachstum-Story.
00:18:23: Und wir haben Peter zu viel.
00:18:25: Blurokratisierung, es dauert alles viel zu lange.
00:18:27: Wenn das die Bundesregierung hinbekommt, diese Hausaufgaben, dann habe ich schon das Gefühl, dass man auf Deutschland nicht nur schaut, sondern dass man auch in Deutschland wieder investieren wird.
00:18:35: Und da haben der Kanzler dadurch die Bundesbankgespräche geführt, Martin Blessing, auch die Bundeswirtschaftsministerin war vor Ort.
00:18:42: Und wir haben ja auch beide Lars Klingweil getroffen, den Bundesfinanzminister, der sich ja selber auch als Investitionsminister bezeichnet, also nicht nur als Bundesminister.
00:18:51: Finanzminister auch als Investitionsminister und Vizekanzler ist er auch.
00:18:56: Also das war Chefsache in Davos.
00:18:59: Deutschland hat man verkauft, also nicht im negativen Sinne, sondern in positiven Sinne.
00:19:04: Und da will ich den Schlussstrich nochmal um die Verbindung zu Malkane nehmen, der gesagt hat, wir müssen aufpassen, dass wir wieder ins Spiel zurückkommen und dass wir runterkommen von der Speisekarte.
00:19:13: Wir müssen wieder mitmachen.
00:19:15: Wir müssen wieder das Dirigat mit übernehmen.
00:19:18: Und dann sind wir auch weder attraktiver für Investoren, für Partnerschaften.
00:19:21: Also Deutschland hat man im Blick durchaus und da sind, glaube ich, hinter den Kulissen auch sehr, sehr gute Gespräche gefällt worden.